Lebensmittelzusatzstoffe

Nahezu alle Lebensmittel enthalten Zusatzstoffe

Das belegte Brötchen beim Bäcker. Das Mittagessen in der Kantine. Der Schokoriegel als kleiner Snack am Nachmittag. Das Abendessen zuhause mit der Familie. Über den Tag gesehen nehmen wir immer wieder verschiedene Lebensmittel zu uns. Was nahezu alle von ihnen gemeinsam haben? Sie enthalten oftmals Zusatzstoffe, so genannte Lebensmittelzusatzstoffe, welche dem Produkt – wie es die Bezeichnung bereits vermuten lässt – zusätzlich beigefügt wurden. Die Gründe hierfür sind vielfältig, zumeist werden sie dem Produkt jedoch hinzugefügt, um aus Sicht des Herstellers die Produkteigenschaften zu verbessern, das Produkt also beispielsweise länger haltbar zu machen oder den gewünschten Geschmack noch weiter zu verstärken.

Sind Lebensmittelzusatzstoffe schädlich?

Viele Menschen stellen sich die Frage, ob solche Zusatzstoffe in Lebensmitteln schädlich sind. Grundsätzlich wurden alle zurzeit zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit hin geprüft, bevor sie von den Produzenten verwendet werden durften. Wenn wir also Lebensmittel zu uns nehmen, die einen oder mehrere Zusatzstoffe beinhalten, stellt dies keine Gefahr für uns dar. Dennoch sollte man – wie immer, wenn es um das Thema Ernährung geht – darauf achten, dass man sich möglichst gesund und ausgewogen ernährt. Das ist deshalb wichtig, da jede Form von einseitiger Ernährung dazu führt, dass sowohl unser Körper als auch unsere Gesundheit dadurch negativ beeinträchtigt werden.

Kurzfristig ist oftmals Übergewicht die Folge, langfristig zudem auch Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, ein erhöhter Cholesterinspiegel oder Ähnliches. Mit anderen Worten: Prinzipiell sind Lebensmittelzusatzstoffe zwar unbedenklich, das kann sich jedoch schnell ändern, wenn man Lebensmittel, denen Zusatzstoffe beigefügt wurden, in größeren Mengen zu sich nimmt.

Ein Blick auf die in Lebensmitteln enthaltenen Zusatzstoffe

In der Europäischen Union (EU) sind zurzeit etwa 320 Zusatzstoffe für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassen, in Staaten außerhalb der Europäischen Union können dagegen andere Regelungen gelten. Die Bezeichnung von Lebensmittelzusatzstoffen setzt sich wie folgt zusammen: Zuerst wird der Klassenname genannt, um eine erste Einteilung vorzunehmen, anschließend erfolgt entweder eine genauere Bezeichnung des Zusatzstoffes oder ein Code, der sich aus dem Buchstaben E und einer drei- oder vierstelligen Nummer zusammen setzt – letzteres ist nicht zuletzt auch deshalb sinnvoll, da die Zusatzstoffe häufig sehr lange Namen haben. Momentan sind Lebensmittelzusatzstoffe in folgende Kategorien unterteilt:

  • Farbstoffe: E 100 – E 180
  • Konservierungsstoffe: E 200 – E 297
  • Antioxidationsmittel und Säuerungsmittel: E 300 – E 385
  • Verdickungsmittel und Feuchthaltemittel: E 400 – E 495
  • Säuerungsmittel und andere: E 500 – E 586
  • Geschmacksverstärker: E 620 – E 650
  • Süßstoffe und andere: E 950 – E 1521

Wichtig ist jedoch, dass es sich hierbei nur um eine Momentaufnahme handelt. Schließlich macht die Entwicklung keine Pause, sodass man davon ausgehen kann, dass diese Liste in wenigen Jahren mit sehr großer Wahrscheinlichkeit schon wieder deutlich länger sein wird als sie es heute ist.

Es gibt auch Ausnahmen: nicht jeder Zusatzstoff muss genannt werden

Wie so oft im Leben gibt es aber auch bei Lebensmittelzusatzstoffen die eine oder andere Ausnahme. So müssen zum Beispiel Zusatzstoffe, die nur während der Herstellung des Produktes eingesetzt werden, also kein Bestandteil des fertigen Produktes mehr sind, nicht angegeben werden. Ebenso muss bei Produkten, deren Verpackungsoberfläche eine Größe von 10 cm² nicht überschreitet, keine Auflistung erfolgen, welche Zusatzstoffe darin enthalten sind, da hierfür nicht ausreichend Platz zur Verfügung steht. Ähnlich verhält es sich auch bei Lebensmitteln, die lose, sprich ohne eine Verpackung, angeboten werden. Die wohl am weitesten verbreiteten Beispiele dafür sind Backwaren in der Bäckerei oder Speisen, die man in der Kantine, an der Imbissbude oder im Restaurant erhält. An diesen Orten werden die beinhalteten Zusatzstoffe in der Regel auf Hinweistafeln und Schildern oder in der Speisekarte aufgeführt.

Ist es möglich, auf Lebensmittel ohne Zusatzstoffe zu verzichten?

Der eine oder andere stellt sich nun sicherlich die Frage, ob und wenn ja wie es möglich ist, weniger Lebensmittelzusatzstoffe zu sich zu nehmen. Möglichkeiten gibt es viele, letztlich hängt dies aber vor allem von der individuellen Ernährungsweise und vom Aufwand ab, den man hierfür auf sich nehmen möchte. Ein guter Weg ist, künftig weniger Fertiggerichte zu kaufen und stattdessen die einzelnen Lebensmittel zu erwerben, aus denen das gewünschte Gericht dann selbst zubereitet werden kann. Hierbei sollte man darauf achten, dass man möglichst frische Produkte aus der Region bezieht, die darüber hinaus noch nicht weiter verarbeitet sein sollten. Eine weitere Möglichkeit ist, sich für Bio-Produkte zu entscheiden, da diese generell nicht so viele Zusatzstoffe enthalten dürfen wie andere Lebensmittel. Weiterhin ist es ratsam, darauf zu achten, dass man nur selten Lebensmittel konsumiert, die Süßstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker beinhalten, nicht zuletzt auch deshalb, um den eigenen Körper nicht zu täuschen. Aber auch dann, wenn in den Lebensmitteln verschiedene Zusatzstoffe enthalten sind, ist es möglich, deren Auswirkungen gering zu halten. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man die entsprechenden Lebensmittel auf einer Kochplatte erhitzt, da sich durch die Hitze zum Teil die Zusammensetzung von Lebensmitteln verändert.

Gute und schlechte Ernährung für die Zahngesundheit

Wir alle wissen, dass eine gesunde Ernährung für unsere allgemeine Gesundheit wichtig ist, aber wussten Sie, dass sie auch für Ihre Mundgesundheit von entscheidender Bedeutung ist? Schlechte Ernährungsgewohnheiten können Probleme für Zähne und Zahnfleisch verursachen. Obwohl es verrückt klingen mag, können einige Lebensmittel, die als gesund für Ihren Körper gelten, Ihre langfristige Zahngesundheit beeinträchtigen.

Erfahren Sie mehr über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Mundgesundheit und wie Sie bessere Speisen und Getränke auswählen können.

Richtige Ernährung ist wichtig für die Zahngesundheit

Schmerzhafte und schwächende Munderkrankungen betreffen jedes Jahr Millionen Männer und Frauen weltweit. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt hatten bereits 71 Prozent der Deutschen ein Loch im Zahn. Aber wie können wir eine schlechte Mundgesundheit verhindern?

Es gibt einige Lebensstilentscheidungen, die wir heute treffen können, um ein gesundes Lächeln über Jahre hinweg aufrechtzuerhalten. Eine ausgewogene Ernährung ist eine wichtige vorbeugende Maßnahme. Zähne und Zahnfleisch benötigen bestimmte Nährstoffe, um sich richtig zu entwickeln und ein Leben lang stark zu bleiben. Gesunde Lebensmittel verhindern Zahnverlust, Infektionen und Zahnfleischerkrankungen.

Wie eine schlechte Ernährung zum Karies beiträgt

Wir sprachen mit Dr. Mintert, Oralchirurg in Herne, über schlechte und gute Lebensmittel für die Zahngesundheit.

Eine schlechte Ernährung ist ein Hauptrisikofaktor für Zahnfleischerkrankungen und Karies. Sie haben wahrscheinlich gehört, dass das Essen vieler zuckerhaltiger Lebensmittel dazu führen kann, dass Ihre Zähne Hohlräume bekommen oder herausfallen. Aber es gibt viele andere Arten von Lebensmitteln und Getränken, die wir mit Vorsicht konsumieren sollten. Beispielsweise können Partikel mit einem hohen Gehalt an Kohlenhydraten, Stärke oder Säure im Laufe der Zeit den Zahnschmelz zermürben. Welche Lebensmittel und Getränke sollten Sie vermeiden, um die Mundgesundheit zu verbessern?

Die schlechtesten Lebensmittel für Ihre Zähne

Zuckerhaltige Nahrung

Süßigkeiten, Kaugummi, Saugnäpfe, Gummis, Toffee und Zuckerwatte sind klare Schuldige. Sie werden jedoch wahrscheinlich überrascht sein, wenn Sie feststellen, dass selbst Fruchtsäfte, Energiegetränke, Sportgetränke und Hustenbonbons normalerweise auch raffinierten Zucker enthalten. Diese Substanz haftet an Ihren Zähnen und fördert Karies – ein Zustand, der für Menschen mit schlechter Ernährung schwerwiegender sein kann. Vermeiden Sie am besten weiche und süße Lebensmittel wie Kuchen und Süßigkeiten, die an Ihren Zähnen haften bleiben.

Kohlensäurehaltige Getränke

Die Hauptquelle für überschüssigen Zucker in der Ernährung von Kindern und Jugendlichen sind kohlensäurehaltige Getränke. Sugar Pop, Soda und Energy Drinks sind wegen des hohen Zuckergehalts nicht gut für die Zähne. Viele dieser hergestellten Getränke enthalten auch Phosphor- und Zitronensäure, die den Zahnschmelz angreifen.

Stärkehaltiges Essen

Obwohl Brot nicht als ungesunde Option angesehen wird, neigen stärkehaltige Lebensmittel dazu, an und zwischen den Zähnen zu haften. Lebensmittel, die reich an Kohlenhydraten sind, können in ihrer Wirkung auf Ihren Mund tatsächlich wie Zucker wirken.

Zitrusfrüchte

Obst, Säfte und Wein enthalten im Allgemeinen Säure. Obwohl dies nicht als ungesund angesehen wird, kann es den Zahnschmelz mit der Zeit erodieren, wenn Sie Ihre Zähne hohen Mengen an Säure aussetzen. Dies macht sie anfälliger für die Entwicklung von Hohlräumen und Zerfall.

Harte Lebensmittel

Vermeiden Sie Zahnbrüche, indem Sie besonders harte Lebensmittel einsparen. Das Kauen von Dingen wie Nüssen und Bonbons ist eine der Hauptursachen für diese Art von Zahnnotfall. Und denken Sie daran, kauen Sie kein Eis!

Koffeinhaltige Lebensmittel und Getränke

Koffein ist aus mehreren Gründen nicht gut. Es kann Zähne färben, Mundtrockenheit verursachen und wird oft mit Zucker verzehrt. Dazu gehören Kaffee, Tee und koffeinhaltige Süßigkeiten.

Alkohol

Regelmäßiges Trinken von Wein, Bier und anderen alkoholischen Getränken kann zu Mundtrockenheit führen, was das Risiko für orale Infektionen und Zahnfleischerkrankungen erhöht. Übermäßiger Alkoholkonsum ist auch ein Risikofaktor für Mundkrebs.

Das richtige Gleichgewicht für einen gesunden Körper und Zähne finden

Bei der Ernährung geht es darum, das richtige Gleichgewicht zu finden. Wie wir oben gesehen haben, enthalten sogar Obst und Gemüse natürlichen Zucker und Säure, die die Zähne schädigen können. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie sie dauerhaft aus Ihrer Ernährung streichen sollten.

Diese Informationen helfen Ihnen dabei, kluge Ernährungsentscheidungen für Ihre Mundgesundheit zu treffen. Schließlich sind Zahnärzte auch Angehörige der Gesundheitsberufe. Wir empfehlen, die Menge potenziell schädlicher Lebensmittel zu verringern und nach Möglichkeit auf gesündere Optionen umzusteigen.

Gleichgewicht ist der Schlüssel, selbst die gesündesten Lebensmittel können problematisch werden, wenn sie übermäßig konsumiert werden. Studien haben gezeigt, dass Zahnkrankheiten ebenso wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herzerkrankungen mit übermäßigem Essen korrelieren.

Wie man die Essgewohnheiten für gesündere Zähne verbessert

Was wäre, wenn wir Ihnen sagen würden, dass der Austausch eines Donuts an diesem Morgen gegen einen Apfel die Gesundheit Ihrer Zähne verbessern könnte? Nun, es ist wahr, aber nicht aus dem offensichtlichsten Grund. Die Vermeidung von raffiniertem Zucker ist eine gute vorbeugende Maßnahme. Wenn Sie sich für Lebensmittel entscheiden, die reich an Vitaminen und Nährstoffen sind, müssen Sie Maßnahmen ergreifen, um die Mundgesundheit langfristig zu verbessern. Ein Mangel an essenziellen Nährstoffen kann das gesamte Immunsystem schwächen. Dadurch können sich Munderkrankungen zu schwerwiegenderen Problemen entwickeln und schneller fortschreiten.

Wenn Sie Lebensmittel essen, die viel Zucker oder Stärke enthalten, versuchen Sie, diese als Teil einer Mahlzeit und nicht als Snack zu essen. Ihr Mund produziert mehr Speichel, wenn Sie eine vollständige Mahlzeit zu sich nehmen, und dies hilft, den Zucker und die Säure von den Zähnen zu spülen. Außerdem ist es wahrscheinlicher, dass Sie nach einer Mahlzeit Bürsten und Zahnseide verwenden.

Es ist immer wichtig, die Zähne zweimal täglich mit Fluorid-Zahnpasta zu putzen, täglich Zahnseide zu verwenden und regelmäßig Zahnpflege zu erhalten.

Die besten Lebensmittel für Ihre Zähne

Aber wie kann ich Mahlzeiten auswählen, die eine gute Mundgesundheit fördern? Eine ausgewogene Ernährung zeichnet sich durch zwei Hauptmerkmale aus: Abwechslung und Mäßigung. Halten Sie sich an die fünf Hauptnahrungsmittelgruppen und vergessen Sie Diäten, da diese zu Vitamin- und Mineralstoffmangel führen können.

1. Lebensmittel mit hohem Kalziumgehalt – Käse, Joghurt, Blattgemüse und Mandeln tragen zum Schutz und Wiederaufbau des Zahnschmelzes bei.

2. Eiweißreiche Lebensmittel – Fleisch, Geflügel und Fisch versorgen Ihren Körper mit Mineralien, die für die Entwicklung und Erhaltung starker Zähne von entscheidender Bedeutung sind.

3. Obst und Gemüse – Sie arbeiten hart, um die Zähne vor Karies zu schützen, indem sie Säuren neutralisieren und Speisereste auf Ihren Zähnen reduzieren.

4. Wasser – Für die beste Getränkeauswahl gewinnt immer Wasser. Es entgiftet nicht nur auf natürliche Weise Ihren Körper, sondern ungefiltertes Wasser enthält Fluorid, was es zum zahnfreundlichsten Getränk auf dem Markt macht!

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, verbessert nicht nur Ihre allgemeine Gesundheit, sondern ist auch für die Vorbeugung von Munderkrankungen von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie sich Ihre Ernährung auf Ihre Mundgesundheit auswirkt, wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt.

Unsere Ernährung – die Basis für ein gesundes Leben

Wie sich inzwischen in Umfragen ergibt, haben sich in der Bundesrepublik mittlerweile eine Vielzahl von Ernährungsformen etablieren können. Ob Fleischesser oder Veganer, Jung oder Alt, noch nie konnten sich die Deutschen so vielseitig ernähren. Dabei gibt es aber zwei Punkte, in denen sich alle einig sind: Gesund soll es sein. Und schmecken muss es natürlich.

Grundlegende Erkenntnis: Gesundes Essen ist wichtig!

Die meisten Bundesbürger gehen davon aus, dass die Grundlagen für eine spätere gesunde Lebensweise schon in der Kindheit gelegt werden. Dass Obst und Gemüse gesund sind, ist hinlänglich bekannt und zwei Drittel der Deutschen nehmen täglich Frisches zu sich, ebenso wie Milchprodukte.

Noch immer eine Kluft zwischen Theorie und Praxis

Immer mehr Wert legen alle Befragten auch darauf, in der Region einzukaufen und über den Inhalt ihrer Lebensmittel Bescheid zu wissen. Auch das Kochen steht, zumindest in der Theorie, hoch im Kurs. Dennoch greifen immer noch viele Deutsche zu Fertiggerichten, selbst diejenigen, die eigentlich gern häufiger am Herd stehen und etwas Frisches auf den Tisch zaubern würden. Möglicherweise fehlt es im beruflichen Alltag an Zeit und Gelegenheit – oder dies ist zumindest die Ansicht. Denn oft muss es schnell gehen, und so greifen viele, die durchaus der Meinung sind, das „täglich Brot“ solle besser frisch sein, noch immer zum Fast Food.

Ernährung im internationalen Vergleich

Dabei geht es den Deutschen noch recht gut. Denn nicht nur können in Deutschland so gut wie alle durch Lifestyle, Ansicht oder Religion vorgegebenen Ernährungsformen gelebt und genossen werden, es muss auch niemand hungern. Selbst die Herausforderung, innerhalb einer Familie oder einer Freundesgruppe Anhänger der verschiedenen Ernährungsweisen zu bekochen lässt sich meistern.

Noch immer Hunger in Afrika

Anders sieht es sonstwo auf der Welt aus. Zwar würde die landwirtschaftliche Produktion weltweit ausreichen, alle Menschen auf der Erde zu ernähren, in der Realität leidet jedoch einer von neun Menschen Hunger. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Besonders groß ist das Problem in Afrika, während in Asien und Südostasien, aber auch in Südamerika in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte im Kampf gegen Hunger und Fehlernährung erzielt werden konnten. Wer einmal vergleichen möchte, wie die persönliche Ernährung abschneidet, verglichen mit dem, was Menschen auf anderen Kontinenten zur Verfügung steht, kann das aufschlussreiche interaktive Tool „Teller für einen Tag“ der Bundeszentrale für Politische Bildung nutzen.

Ernährungstrends in Deutschland

In Deutschland schaut man inzwischen über den Tellerrand. Nicht nur bei der eigenen Ernährung, sondern auch bei den Konsequenzen für andere Menschen in den Herkunftsländern wichtiger Agrarrohstoffe. Ein Beispiel für mehr Verantwortungsbewusstsein ist der Rückzug der Verbraucher von fast allen Erzeugnissen auf Palmölbasis. Nicht nur Gesundheit, auch Nachhaltigkeit wird wichtiger. In Zukunft steht zu erwarten, dass sich deutsche Genießer mehr und umfassendere Informationen zu ihren Lebensmitteln wünschen und noch häufiger als jetzt schon in der näheren Umgebung einkaufen werden. Italien macht es vor – hier kommt deutlich mehr Frisches „made in Italy“ auf den Tisch, und eine eigene „Lebensmittelgendarmerie“ wacht über die Einhaltung der entsprechenden Labels.

Veganfach: Vegane Welt im Herzen des Doms

[et_pb_section fb_built=“1″ admin_label=“Our Story Section“ _builder_version=“3.22″ custom_padding=“0||100px||false|false“][et_pb_row _builder_version=“3.25″][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]Das Lifestyle-Event rund um vegane Themen startet dieses Jahr in Köln, Messegelände am 02. bis 03. November 2018. Der erste Tag ist für Fachbesucher vorbehalten – doch am Samstag ist die Veganfach-Messe für alle interessierten Besucher geöffnet.

Erwartet werden rund um den Themen der Ernährung zahlreiche Vorträge, Live-Kochvorführungen und kulinarische Präsentationen. Weiter sind Aussteller vor Ort, die den Lifestyle gerne allen Besuchern näher bringen möchten. Wie bei jedem Event zu erwarten, werden Messerabatte an einigen Ständen vergeben.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=“3.25″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“ column_structure=“1_2,1_2″][et_pb_column type=“1_2″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_image src=“https://lebensmittelhandel-bvl.de/wp-content/uploads/2018/10/messe.jpeg“ align_tablet=“center“ align_last_edited=“on|desktop“ _builder_version=“3.23″][/et_pb_image][/et_pb_column][et_pb_column type=“1_2″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]Die Veganfach-Messe ist ein idealer Treffpunkt Gleichgesinnter, die sich über neue Produkte informieren und den Horizont erweitern möchten, aber ebenso für Besucher interessant, die erste Berührungspunkte mit dem Veganismus sammeln.

Rückblick: Bereits letztes Jahr war die Messe mit 130 Ausstellern aus 17 Ländern präsent und gilt als eine der wichtigsten, internationalsten, veganen Messe in Europa.

Weitere Informationen und eine Austellersuche ist auf der Webseite http://www.veganfach.de/ direkt möglich.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Nutri-Score Kennzeichnung

[et_pb_section fb_built=“1″ admin_label=“Our Story Section“ _builder_version=“3.22″ custom_padding=“0||100px||false|false“][et_pb_row _builder_version=“3.25″][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]

Immer mehr Länder in Europa führen die farbliche Nutri-Score Kennzeichnung ein. Diese sollen dem Konsumenten deutlich signalisieren, welche Lebensmittel ungesund sind. Dies soll eine nötige Transparenz schaffen, gegen gesundheitliche Folgebeeinträchtigungen und Fettleibigkeit durch ungesunde Lebensmitteln.

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=“3.25″ column_structure=“1_2,1_2″][et_pb_column type=“1_2″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]Die Farbcodierung, die von Verbraucherverbänden, medizinischen Verbänden und Krankenkassen gefordert wird, stößt bei Ernährungsministerin Julia Klöckner auf Ablehnung. Die vereinfachte Farbcodierung von Zucker, Salz und anderen Rohstoffen sei nach Ihrer Auffassung irreführend. So müsste durchaus frisch gepresster Orangensaft aufgrund des Zuckergehaltes mit roter Kennzeichnung deklariert werden, neben den Light-Softgetränken, die eine grüne Etikettierung erhalten würden. Das Naturprodukt würde neben dem industriell hergestelltem Getränk somit im direkten Vergleich ungesünder erscheinen.
[/et_pb_text][/et_pb_column][et_pb_column type=“1_2″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_image src=“https://lebensmittelhandel-bvl.de/wp-content/uploads/2018/06/amtlichestellen_lebensmittelsicherheit.jpeg“ align_tablet=“center“ align_last_edited=“on|desktop“ _builder_version=“3.23″][/et_pb_image][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=“3.25″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]Sie argumentiert in klaren Worten: „ Was wir brauchen ist eine Gesamtstrategie zur Kalorienreduzierung“. Dabei ist es verkehrt, einzelne Rohstoffe als Sündenbock für schlechte oder ungesunde Ernährung herauszupicken. Gemäß Koalitionsvertrag soll bis Sommer nächsten Jahres das System der Nährwertkennzeichnung weiterentwickelt sein. Dabei können durchaus Inhaltsstoffe der Lebensmittel in vereinfachter Form visuell dargestellt werden.

Fazit: Wir benötigen eine klares System, sowie transparente und verständliche Kennzeichnung der Verpackungen und Lebensmittel, um die hohen Belastungen durch ernährungsbedingte, nicht übertragbare Krankheiten und Fettleibigkeit in der Europäischen Union zu reduzieren.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Das Food Innovation Camp in Hamburg

[et_pb_section fb_built=“1″ admin_label=“Our Story Section“ _builder_version=“3.22″ custom_padding=“0||100px||false|false“][et_pb_row _builder_version=“3.25″][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]Am 2. Juli präsentieren sich wieder über 70 Ausstellern und Start-Ups aus den Bereichen Food, Lebensmittelhandel und Gastronomie auf der Food Innovation Camp in Hamburg.

Die nun zum zweiten Mal stattfinden Messe setzt dabei die Themen auf Nachhaltigkeit, Indoor-Farming, Invitro-Fleisch und eine allgemeine Neuausrichtung des Lebensmitteleinzelhandels.

Austausch und Erstkontakt an Branchenvertretern

Eine Vernetzung von innovativen Startups und der etablierten Wirtschaft sind grundlegende Pfeiler, um sich auf dem Markt behaupten zu können. Die Möglichkeit eines Austausches mit unterschiedlichen Branchengrößen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Food-Segment ist gegeben.

Begleitet von zahlreichen Workshops und dem soganannten “Speeddating” werden die Beteiligten die Themen der Nachhaltigkeit und zukünftigen Food-Trends diskutieren, um gemeinsam im Lebensmittelhandel weiter wachsen zu können.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

PESTIZIDE – Chemikalien im Obst

[et_pb_section fb_built=“1″ admin_label=“Our Story Section“ _builder_version=“3.22″ custom_padding=“0||100px||false|false“][et_pb_row _builder_version=“3.25″][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]Der Einkauf im Supermarkt ist durch ein ausgeklügeltes System vordefiniert. So schlendert man zwangsläufig auch beim Kauf von Lebensmitteln an der Süßwarenabteilung und dem Obststand vorbei.

Gesund soll es ja sein, sodass man beherzigt zu den Äpfeln, Birnen und Bananen greift, die mehr oder minder bereits für den Verzehr gereift sind. Doch in einigen Obstsorten verbergen sich Schadstoffe, die man den leckeren Früchten nicht ansieht.

Die Auswahl an Obstsorten ist im Lebensmittelhandel schlicht gigantisch. Für einen abwechslungsreichen Tag gehören die Früchte zu einer gesunden Ernährung dazu.

Doch oft sind die Lebensmittel hier an der Stelle von gesundheitsschädlichen und unerwünschten Stoffen belastet. Pestizide, die beim Anbau verwendet werden, werden zwar durch nationale Gesetze geregelt, doch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit findet regelmäßig Rückstände von Pestiziden im Labor.
[/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]Nach einer Auswertung von Obst und Gemüsesorten waren zum Stand 2016 nur ein Drittel der Proben Rückstandsfrei. Mit einem Anteil von knapp drei Prozent zudem über das erlaubte Limit an Schadstoffen hinaus, darunter auch das umstrittene Glyphosat.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=“3.25″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“ column_structure=“1_3,2_3″][et_pb_column type=“1_3″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_image src=“https://lebensmittelhandel-bvl.de/wp-content/uploads/2018/06/landwirt.jpeg“ align_tablet=“center“ align_last_edited=“on|desktop“ _builder_version=“3.23″][/et_pb_image][/et_pb_column][et_pb_column type=“2_3″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]

Diese Obstsorten sind besonders belastet

Leider irrt sich der Verbraucher, wenn dieser der Annahme ist, dass es sich um vereinzelte Giftstoffe handelt, um den Schädlingen zu Leibe zu rücken. Ganze Gift-Cocktails werden angewandt und auf die Ost, sowie Gemüsesorten gespritzt. So wurden bei Himbeeren und Johannisbeeren erschreckenderweise bis zu 24 unterschiedliche Schadstoffrückstände festgestellt.

Die mehrfach belasteten Lebensmitteln sind Himbeeren, Johannisbeeren, Grapefruit und Trauben, sowie Pfirsiche, Erdbeeren und Mandarinen. Gefolgt von Kirschen, Aprikosen und Birnen ist die Bilanz nicht gerade vorzeigbar.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=“3.25″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]

Auch Öko-Landwirtschaft betroffen

Nicht nur die konventionelle Landwirtschaft ist von den verschiedenen Schadstoffbelastungen betroffen. Auch in der Öko-Landwirtschaft konnten Belastungen durch Schadstoffe festgestellt werden. Hier zwar nur im anteiligen Bereich von etwa 30 Prozent, jedoch aus Sicht von Konsumenten und dem Lebensmittelhandel recht hoch.

Zu den gefundenen Rückständen gehören auch Stoffe, die schon seit Jahren verboten worden sind und sich weiterhin in den Äckern der Landwirte befinden. So etwa das Insektizid DDT oder andere Altlasten, die den Boden beherbergen.
Weiter sind benachbarte Bio-Bauern von den konventionellen Landwirten betroffen, denn die Chemikalien gelangen durch Wind und Wetter ebenfalls auf die Öko-Felder.

Unser Schlusswort zu Pestiziden in der Landwirtschaft:

Obst und Gemüse ist Gesund und darf nicht in der Ernährung fehlen. Wünschenswert ist eine einheitliche Regulierung und Verbot von Schadstoffen, um die Belastungen weiter zu minimieren und auszuschließen. Ein wirtschaftlicher Grund darf nicht ausschlaggebend sein, dass die Gesundheit der Konsumenten durch Pestizide gefährdet wird.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Milchverzehr – gefährliches Doping für unseren Körper

[et_pb_section fb_built=“1″ admin_label=“Our Story Section“ _builder_version=“3.22″ custom_padding=“0||100px||false|false“][et_pb_row _builder_version=“3.25″][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]Bislang ist der Verbraucher, aufgrund der geschickten Werbeversprechen des Handels und Fehlinterpretationen in der Forschung, der Annahme, dass Milch Gesund sei und für den Knochenbau unabdingbar ist.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt weiterhin den Verzehr an Milchprodukten und betitelt dieses als ein gesundes Lebensmittel. Der hohe Kalziumgehalt des Milches soll die Knochen stärken und vor Osteoporose schützen.

Eine Vielzahl an Experten ist jedoch anderer Meinung. Weder die Zähne werden gestärkt, noch ist dies eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen Osteoporose. Ganz im Gegenteil, die Knochen werden brüchig und sorgt für eine negative Kalziumbilanz im Körper, die weitere gesundheitliche Folgen mit sich ziehen.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=“3.25″][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]

Gesundheitliche Folgen wie Knochenabbau, Bindegewebsschwäche und Nierenprobleme

Milch zieht Kalzium aus den Knochen, so lautet die heutige Erkenntnis. Die Ausnahme bildet hier die Muttermilch, die Babys im Säuglingsalter beim Stillen erhalten.

Ein übermäßiger Verzehr von Milch führt zu gesundheitlichen Schäden wie Knochenabbau, Bindegewebeschwäche oder Nierenproblemen. Weiter wird durch den hohen Proteingehalt der Milch Wachstums-Enzyme freigesetzt, die für eine Krebsbildung möglicherweise relevant sind. Das Risiko von Prostatakrebs ist hier beispielsweise erhöht. Ein weiterer genregulierender Effekt wird zudem befürchtet, dass jedoch noch nicht allumfassend beurteilt werden konnte.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=“3.25″ background_size=“initial“ background_position=“top_left“ background_repeat=“repeat“ column_structure=“1_2,1_2″][et_pb_column type=“1_2″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_image src=“https://lebensmittelhandel-bvl.de/wp-content/uploads/2018/05/milchkuh.jpeg“ align_tablet=“center“ align_last_edited=“on|desktop“ _builder_version=“3.23″][/et_pb_image][/et_pb_column][et_pb_column type=“1_2″ _builder_version=“3.25″ custom_padding=“|||“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]

Sinn der Milch in der Natur

In der Natur ist die Kuhmilch den Kälbern als Nahrungsmittel vorbehalten, dass für das massive Wachstum der Kühe verantwortlich ist. Sind die Kälber groß genug, wird die Milchproduktion der Mutter gestoppt. Die Kühe konsumieren somit nur in der Wachstumsphase das hormonreiche Nahrungsmittel.
[/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=“3.27.4″ text_font_size=“16px“ text_line_height=“1.8em“ animation_direction=“left“]

Unser Fazit: Milch ist Gift für den Menschen

Das einst als Superfood angegebene Lebensmittel ist aus heutiger Sicht ein schädlicher Stoff für unseren menschlichen Körper. Alternative Milchsorten aus pflanzlicher Herkunft wie Mandelmilch, Kokusmilch oder Soja sind wertvolle Alternativen. Wer gänzlich auf Milch vermeiden kann und etwas Gutes für sein Wohlbefinden tun möchte, greift vorzugsweise zu Wasser oder Fruchtsäften ohne Zuckerzusätze.
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Staatliches Tierwohllabel – das drei Stufen Modell

Bio, Vegetarisch, Vegan – viele Siegel schmücken bereits unsere Produkte und Nahrungsmittel-Verpackungen und gelten als Orientierungshilfe für den ratsuchenden Verbraucher. Doch die Vielzahl der Siegel verwirrt mehr den Konsumenten, als das diese wirklich transparenten Informationen bieten.

Gerade beim alltäglichen Einkauf wie Fleisch, Wurst und Fisch kann dies eine Hürde werden, wenn man nicht nur auf den preislichen  Aspekt schaut. Das Tierwohl – sofern man hier im weitesten Sinne davon sprechen kann – ist für den Verbraucher ein wichtiges Kaufkriterium.

Verbraucher wünschen sich Angaben und Hinweise zu den Haltungsbedingungen, die leicht nachvollziehbar im Supermarkt erkennbar sind. Diesem Wunsch will Julia Klöckner, Agrarministerin mit ihren drei Stufen-Modell des Tierwohllabels sicherstellen.
Von der Idee, zum Gesetzesentwurf und dem Tierwohllabel

Ab 2020/2021 soll es ein Tierwohllabel geben, dass „klar, wahr und verlässlich“ ist, so verspricht uns zumindest die Bundesregierung und Agrarministerin Julia Klöckner.

Einst vom Vorgänger Christian Schmidt bereits aufgegriffen, jedoch im Bundestag nie verabschiedet, greift Klöckner die Idee nun ein weiteres Mal auf. Eine inhaltliche Anpassung und die Ausweitung auf ein Drei-Stufen-Modell soll die geforderte Transparenz bieten. Dabei gilt es, je höher die Stufe, umso besser das vorgefundene Tierwohl. Ob der Vorschlag für Konsumenten tatsächlich mehr Transparenz verschafft, ist jedoch fragwürdig. Denn die bereits bestehenden Labels für Fleisch bleiben weiterhin bestehen.

Die erste Stufe liegt bereits die über den gesetzlichen Mindestanforderungen. So erhalten Bauern das Siegel für ihre Fleischerzeugnisse erst, wenn sie aktiv etwas für das Tierwohl tun.

Welche Anforderungen das im Einzelnen sind, lies man jedoch aktuell unbeantwortet stehen. Die Landwirte können auf freiwilliger Basis entscheiden, ob sie die Kennzeichnung beanspruchen wollen. Die Ministerin stellt dabei eine staatliche Förderung für Stallumbau oder Werbung in Aussicht. Wer allerdings lediglich die Mindeststandards einhält, muss auf das Tierwohllabel verzichten.

Die Kennzeichnung

Verbraucherschützer fordern schon länger, dass ein Tierwohllabel dem Verbraucher mehr Orientierung bieten soll. Langfristig wünscht man sich eine verbindliche Haltungskennzeichnung wie bei Eiern. Allerdings bleiben in diesem Fall außen vor, welches Futter oder Beschäftigungsmöglichkeiten im Sinne des Tierwohls genutzt werden. Tierwohl müsse vielmehr umfassen, als die Angabe der Herkunft und Haltung.

Nutzen des Tierwohllabels

Sie sollen bessere Lebensbedingungen für die Tiere symbolisieren und sind sicherlich ebenfalls eine clevere Marketingstrategie für Landwirte, um den Absatz und Akzeptanz zu fördern. Das aktuelle Bio-Siegel im aktuellen Verfahren verspricht hier jedoch bereits eine passende Einsicht. Die Richtlinien des Bio-Siegels gehen über das unmittelbare Tierwohl hinaus.

Scroll to top