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Junk Food und Fertiggerichte

Der Markt boomt – und der Verbraucher ist verrückt nach Zucker, Fett und Salzspeisen

Fertiggerichte sind der Kassenschlager in jeder Supermarktkette. Doch warum sind wir so verrückt nach Junk-Food und abgepackten Fertiggerichten? Ist es der geschmack? Ist es der zeitliche Faktor bei der Zubereitung? Oder die mittlerweile in Vergessenheit geratenden Kochkünste unserer Vorfahren?

Nein, durchaus nicht. Zwar spielen die Aspekte eine Rolle in unserer heutigen und gestressten Gesellschaft, doch die Speisen haben vielmehr eines gemeinsam, worauf wir „abfahren“. Sie enthalten die weißen Suchtmitteln namens Zucker und Salz, weiter beinhalten sie Fett.

So wirken Fertiggerichte auf unseren Körper

Der Konsum aktiviert unser Belohnungszentrum des Körpers. So lässt Zucker den Blutzuckerspiegel steigern und wirkt Appetitanregend – Fett darüber hinaus verhilft uns zu einem guten Gefühl für Mund und Zunge. Unser Körper genießt und das Gehirn ist glücklich.

Die langfristige Einnahme von Junk-Food hat jedoch schwerwiegende Folgen für unseren Körper. So werden wir durch die Dauerernährung einerseits regelrecht abhängig, auf der anderen Seite führen die genannten Bestandteile zu Fettleibigkeit.

Apropo Bestandteile: Fastfood enthalten weiter Farb- und Aromastoffe, Verdickungsmitteln und Stabilisatoren, die der Verbraucher selten zuordnen kann. Hinter einer Schar von Hieroglyphen und verschlüsselten Wörtern verbergen sich zahlreiche andere Stoffe, die kaum in der biologischen Nahrungskette ihre Herkunft besitzen. Wie die chemischen Kunststoffe wirken, ist ebenfalls in der Forschung unklar. Insbesondere und der langjährigen und kombinieren Einnahme der Substanzen.

Die industriell hergestellte Veggie-Wurst

Künstliche Nahrungsmittel können gefährliche Allergien und im schlimmsten Fall anaphylaktischen Schocks auslösen. Selbst die Veggie-Wurst, die im Trend des Vegetarier-Zuwachs ihren Stellenwert hat, gilt als industriell hergestelltes Lebensmittel und reiht sich in die Fertiggerichte wie Pizzen, Dosensuppen und Softdrinks mit ein. Eine Menge Zusatzstoffe machen die vegetarische Alternative nicht zu einem gesünderen Produkt.

Industriell gefertigtes Essen besteht häufig aus so vielen Schichten von Fett, Zucker und Salz, dass es schwer ist, darunter überhaupt noch das eigentliche Lebensmittel zu finden.

Zitat aus dem Buch von David Kessler „Das Ende des großen Fressens“.

Einige Fakten zu künstlichen Nahrungsmitteln

Jeder vierte Patient in Krankenhäusern und Kliniken hat Mangelerscheinungen durch einseitige Ernährung. Weiter steigern die Lebensmittel die Fettleibigkeit und Erkrankungen in unserer Gesellschaft. Die Verbraucher werden hinsichtlich der Zusatzstoffe in Fertiggerichten nicht umfänglich aufgeklärt. Die Grenzen zwischen natürlichen und künstlichen Lebensmitteln verschwimmen zunehmend. Beispiele sind hier Bio-Äpfel, vom Menschen gezüchtet, oder die heißgeliebten Fischstäbchen aus der Kühltruhe.

Unser Schlusswort:

Zurück zu den ursprünglichen Nahrungsmitteln: Biologisch und rein aus der Natur stammend. Wir müssen wieder lernen, trotz den alltäglichen Herausforderungen, unsere Sinne auf die wertvolle Nahrung der natürlichen Herkunft zu sensibilisieren.

Für die Transparenz und Entscheidungsmöglichkeit der Verbraucher sind entsprechende Labels oder andere Kennzeichnungen notwendig. Wer dem Wahnsinn der industrielle Erzeugnisse umgehen möchte, wendet sich im Idealfall an seinen lokal angesiedelten Landwirt.