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Schulfach “Gesunde Ernährung” auf dem Stundenplan

Eine neue Form soll sich als Unterrichtsfach etablieren

In den Schulen wird es gelehrt: Hauswirtschaft und die Schulung der ersten Handgriffe in der Küche. Unterrichtet wird dabei die altbekannte Ernährungspyramide, sowie einige grundlegenden Informationen über einen gesunden und ausgeglichenen Speiseplan vermittelt.

In der heutigen Gesellschaft, begleitet von Tiefkühlpizza und Fastfood, soll nun eine neue Form des Faches in der Schule Einzug gewinnen. Im Kampf gegen Fettleibigkeit und Zucker ist dies durchaus erforderlich, die grundlegende Form neu zu überdenken.

Neben Mathe, Deutsch und Biologieunterricht soll nun im Interesse der Gewerkschaft “Nahrung-Genuss-Gaststätte” die Schulfachstunde “Gesunde Ernährung” als fester Bestandteil im Lehrplan stehen.

Unterrichtseinheiten sollen allgegenwärtige Fragen klären

Welche Nährwerte haben Joghurt? Wie werden Tiefkühlpizza produziert? Und wie wird Schokolade hergestellt? Solche Fragen sollen in einem kleinen “Einmaleins des Essens” geklärt werden. Zudem müsse belegt werden, woher die Lebensmittel im Supermarkt herkommen und unter welchen Bedingungen diese produziert wurden. Eine entsprechende Sensibilisierung und Wertschätzung mit Umgang mit Lebensmitteln scheint erforderlich zu sein.

Essen in Schulkantinen: Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent gefordert

Bisher liegt die Mehrwertsteuer auf Schulessen bei 19 Prozent und ist somit genauso hoch wie die Abgaben im Fastfood-Restaurant. Mit einer Senkung der Steuer könnte man den Preisdruck deutlich senken und das Angebot für Eltern und Konsumenten attraktiver gestalten. So würden sicherlich auch mehr gesunde Bio-Lebensmittel auf den Kantinentisch landen.